Willkommen auf dem DEMIT-BLOG.
Dies ist eine private Internet-Site, veröffentlicht von Jörg Pohl. Jörg Pohl ist neben seinem persönlichen Engagement für verschiedene Themen im Internet Mitarbeiter der Verwaltung des Landkreises Helmstedt. Der Inhalt dieser Site gibt jedoch nur und ausschliesslich seine private Sichtweise wieder, nicht jene der Verwaltung des Landkreises Helmstedt. Die Inhalte der Site werden von der Verwaltung des Landkreises Helmstedt weder überprüft noch macht sich die Verwaltung des Landkreises Helmstedt diese Inhalte zu Eigen. Davon abgesehen, gibt es viele interessierte Menschen, die auf die eine oder andere Weise (z. B. politische und/oder andere ehrenamtliche Tätigkeiten) mit der Verwaltung des Landkreises Helmstedt zu tun haben und die diese Seiten sehr gerne lesen. Sollten also auf die eine oder andere Weise Zitate von dieser Seite im o.a. Zuständigkeitsbereich Verwendung finden, so ist immer zu beachten, dass diese Site eine rein private Meinungsdarstellung ist.
DEMIT, was ist das?
DEMIT heisst demokratische Informationstechnologie.
Schaut mal im Netz – da findet man nicht so arg viel zu diesem doch eigentlich naheliegenden Begriff. Umso stolzer bin ich natürlich auf den Namen.
DEMIT ist eine Datenbanksoftware. DEMIT ist eine Datenbank, die für die Nachvollziehbarkeit von Entscheidungen in den verschiedensten gesellschaftspolitischen Bereichen genutzt werden kann.
Das besondere daran ist, dass sie es den eingetragenen NutzerInnen ermöglicht, die dort eingepflegten Verwaltungsvorlagen einzusehen und dazu die eigene Stimme abzugeben. Das bedarf eines umfassenden Rechtesystems, was ihr euch sicher vorstellen könnt.
Dieses Ergebnis wird dann den zu den jeweiligen Ausschüssen gelisteten öffentlichen VetreterInnen der jeweiligen Gremien vor den realen Abstimmungssitzungen zugestellt. Somit wissen die EntscheiderInnen, wie denkt die dazugehörige Online-Community dazu zu einer konkreten Entscheidungsvorlage.
Nachdem das Sitzzungsergebnis feststeht, werden das Sitzungs- und das virtuelle Wahlerebnis miteinander verglichen, so dass sowohl die EntscheiderInnen wie auch die Online-Community wisen, ob eine ähnliches oder eine völlig entgegengesetztes Ergebnis zustande kam. Und auch dieses Ergebnis wird sowohl dem Nutzer als auch den EntscheidungsträgerInnen automatisch zugemailt.
Hintergrund dieser Intiative:
Vor einigen Jahren habe ich mich gefragt, warum kann ich als Bürger nicht schnell und unkompliziert erfahren, was in den politischen Gremien von wem wie entschieden wird.
Und ich habe mich gefragt, warum soll ich als Bürger nicht alle die doch von mir als Bürger legitimierten EntscheiderInnen insofern kontrollieren können, als ich bei öffentlichen Themenentscheidungen mitentscheiden kann?! Mitentscheiden?
Nun ja, es ist keine direkte und gesetzlich legitmierte Mitentscheidung. Es ist vielmehr eine Abstimmungsmöglichkeit, deren Ergebnis zu 100% den gesetzlich legitimierten Entscheidungsgremien vor einer realen Entscheidungsfindung zugestellt wird.
Mein erstes Ziel war es, eine Datenbank zu bekommen, die es uns als Bürgerinnen ermöglicht, schnell und unkompliziert erkennen zu können, welche politischen Gremien des jeweiligen Stadtrates, Kreistages etc. tagen wann und welchen Themen zur Debatte und zur Entscheidung stehen.
Zudem sollten die BürgerInnen die Möglichkeit haben, die jeweiligen Verwaltungsvorlagen im Originalwortlaut mit den vorgeschlagenen Entscheidungsgründen und -vorschlägen auch einsehen zu können.
Und – und genau da liegt m. E. bis heute der besondere Charme von DEMIT – es soll registrierten BürgerInnen möglich sein, jeweils einmal eine Stimme zu jeder Entscheidungsvorlage abgeben zu können. Doch damit nicht genug! Das jeweilige Onlineergebnis soll bei Stimmabgabe auch an die Stimmabgebenen zurückgespielt werden und zwar genau dann, wenn die reale Entscheidung stattgefunden hat. Natürlich sollen die EntscheidungsträgerInnen im Vorfeld die Online-Entscheidung zugestellt bekommen, damit sie wissen, wie die BürgerInnen dazu entschieden haben.
Soweit zur Idee – es galt also einen Programmierer zu finden, der das kann und zwar einen, der möglichst aus dem Umfeld ist. Es fand sich jemand, der mich verstanden hat und das alles in eine Datenbankprogrammierung umsetzte, die zuletzt sogar relativ leicht handhabbar ist.
Ja. und das ganze kannst Du Dir auf www.demit.de ansehen, wobei Du natürlich nicht die Hintergrundfunktionabilität siehst sondern eben die Nutzeroberfläche.
Heute, im Jahr 2011 ist DEMIT aktueller denn je und ich wage es, DEMIT im Rahmen meiner Kandidatur zum ersten mal öffentlich vorzustellen.
Was mich allerdings immer noch etwas ins Grübeln bringt ist, dass auf vielen verschiedenen Ebenen über demokratische Teilhabe, Nachvollziehbarkeit etc. gesprochen wird, aber niemals von einem ganz einfachen Kontrollmechanismus, um die entspechenden Gremien in Ihrer Entscheidung genau zu kennen. Also ich will wissen, was meine gewählten VolksverteterInnen entscheiden und wie genau die Ergebnisse lauten!!
Wenn es ernst wird, müssen die meisten Initativen leider passen. Das zeigt, dass immer noch nicht so richtig in die Tiefe gegangen wird.
Was nützt es denn,wenn Du öffentliche Sitzungen eines politischen Gremiums im Internet ansehen kannst? Das ist m.. E. fast so spannend wie kalte Suppe.
DEMIT sorgt dafür, dass DU ganz persönlich die Entscheidungsvorlagen einsehen kannst, dazu Deine Stimme abgibst und 100% weisst, dass das Ergebnis Deiner Auswahl den EntscheiderInnen rechtzeitg vor den Ausschusssitzungen vorliegt.
UND – Du bekommst 100% deren Entscheidungsergebnis ganz persönlich zugestellt.
Erst jetzt hast Du Gewissheit, was hat wer, wann, wie entschieden und wie haben die TeilnehmerInnen und DU auf DEMIT zu diesem Punkt entschieden.
Somit hast Du als BürgerIn ganz nah erfahren, was wer, wie, wo entscheidet UND Du hast selbst Deine Stimme dazu abgegeben!!
Damit kehrt in ein sonst kaum durchsichtiges politisches Entscheidungsgefüge Transparenz ein und damit auch Nachvollziehbarkeit und genau das ist dann demokratische KONTROLLE unserer demokatisch legitimierten Volksvertretungen, oder?!
Wie dem auch sei – DEMIT leistet genau diese Funktion!
Und zu dem Thema des Einsatzes von Pseudonymen vor allem in politisch-öffentlichen Diskurs kann ich sagen, dass DEMIT es erlaubt, ein Pseudonym zu verwenden. Doch das auch erst, wenn Du Dich als BürgerIn eingeloggt hastund seitens der Redaktion hinsichtlich Deiner Bürgerrechte verifiziert worden bist. Wer mag, kann natürlich auch seinen Echtnamen verwenden, was aber in Zeiten des möglichen und meist durch Neid und Misgunst bedingten beruflichen Mobbings ob der Darstellung einer persönlichen Meinung durchaus kritisch sein kann. Also geht DEMIT einen Mittwelweg. Du loggst Dich ein. Deine Adressdaten und Dein Alter werden überprüft und schon kannst Du Dir ein Pseudonym geben, was aber die entsprechenden Rechte eingeräumt bekommt, da Du als BürgerIn verifiziert worden bist.
Und was ist jetzt demit-blog?
Der Blog zu Demit wurde von mir gegründet, um einer meiner großen Vorlieben zu frönen – dem Schreiben von Texten zu Themen, die mich beruflich, wissenschaftlich und natürlich auch persönlich beschäftigen.
Somit istDemit-blog eine Seite, die eine ganz persönliche Sicht auf einige Teilbereiche meines Alltags widergeben.
Ich wünsche dabei Spaß und bitte verzeiht mir die Rechtschreibe- und Grammatikfehler. Manchmal habe ich einfach Ideen und habe dann keine Lust mehr, den gesamten Text entsprechend zu korrigieren.